Das war 2017

Wir wünschen all unseren Lesern/innen einen guten Rutsch und ein frohes und friedliches neues Jahr 2018!

Der Silvestertag ist ein guter Anlass, einen Rückblick auf das vergangene Jahr vorzunehmen – und es war ein bewegtes Jahr für unser Hospiz.

Wir freuen uns:

über neue haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen
über gemeinsame Feiern und gute Gespräche
über die Auszeichnung „Engel der Kulturen“ für unser interkulturelles Engagement
über einen gelungenen Tag der offenen Tür am Welthospiztag
über das neue Buch …, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben
über Herrn Homanns Auszeichnung mit der Paulus-Plakette
über die Wiederaufnahme unseres ambulanten Hospizdienstes „Hospiz Daheim“
über viele kleine und größere Spenden
über viele kleine und große Zeichen der Solidarität
über das Interesse an unserer Arbeit und Worte der Anerkennung
über viele Facebook-Kommentare und treue Leser/innen!

2017 haben wir 106 Schwerstkranken eine letzte Herberge gegeben, 98 Menschen durften wir auf ihrem letzten Weg palliativ begleiten, 5 konnten wir wieder nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung entlassen.

Unzählige Beratungen und Gespräche sind von unseren Mitarbeitern/innen geführt worden, nicht nur mit den Bewohnern, sondern auch mit ihren Angehörigen. Dazu die Angebote der Gedenkfeiern, des Trauer-Cafés und der Trauerspaziergänge.

All das und noch viel mehr ist nicht selbstverständlich und daher sagen wir ein herzliches Dankeschön!

Nicht zu vergessen auch diese Veränderungen,

ein neuer Mitgeschäftsführer, Herr Dr. Michael Stephan Kornau
eine neue Hospizleitung, Frau Heike Lenze
eine neue Pflegedienstleitung, Frau Bianca Kalz,
Frau Sonntag ist im wohlverdienten Ruhestand,
der Vorstand des e.V. hat, nachdem sich Herr Dr. Altenburger und Herr Holtbrügge verabschiedet haben, zwei neue Beisitzer, Herrn Demirci und Herrn Sawala,

Wir bedanken uns für das Vertrauen, das die Menschen in unsere Arbeit und unsere Empathie gesetzt haben und versprechen, auch 2018 mit vollem Engagement für die da zu sein, die uns brauchen. Denn die Würde des Menschen hört nicht mit seiner Krankheit oder dem nahenden Tod auf, sondern fordert uns geradezu zum Handeln auf!

Hildegard Pelz

Rom, Spuren der Zukunft

Herzliche Einladung zur Vernissage im Hospiz zum Heiligen Franziskus am Sonntag dem 12.11. 2017- um 11.00 Uhr

Rom, Spuren der Zukunft
Als offizielle Begleitausstellung zum Ausstellungskonzept Triumph ohne Sieg des Römermuseums Haltern zeigte die Galerie im Alten Rathaus, 2017 40 Arbeiten von sechs Künstlerinnen aus der Region unter dem Titel: Rom, Spuren der Zukunft. Aus dieser Ausstellung sind ausgesuchte Leinwandarbeiten unter dem Titel „Frieden“ im Hospiz zum Heiligen Franziskus zu erleben. 2000 Jahre eines friedlichen Zusammenlebens wurde sowohl thematisch wie gestalterisch erarbeitet. Das Großereignis in Rom im Jahr 17 n.Chr. mit dem Triumphzug des Germanicus, in dem die Germanenkriege offiziell und staatsrechtlich beendet wurden, also das sogenannte Ende der Germanenkriege und einen Schritt nach Europa, bot ein geeignetes Thema.

Die sechs Künstlerinnen gingen das Thema aus sehr unterschiedlichen Perspektiven an, wie man schon aus Motiven der sechs Sammelkarten erkennen kann.
Mit wenigen Ausnahmen beziehen sie sich auf geschichtliche Überlieferungen zeitübergreifend, vorher, nachher.

Zum Beispiel bei Dorothea Skolik-Niehues, die sich auf das dichterische Werk des Ovid bezieht und es spielerisch durch aktuelle Accessoires verfremdet, und sich außerdem auf ein optisches Abenteuer einlässt, indem sie den Triumphbogen im digitalen Triumphbogen darstellt.

Marianne Kammertöns platziert die Bauhaus Teekanne vergleichend zu den Römischen Gefäßen und zaubert sichtbar emanzipierte edel gekleidete Römerinnen in ein Luxus-Ambiente und erinnert mit ihrem „Schimmernden Heer“ noch einmal an die Varusschlacht.

Ulla Feldmann schenkt dem zweckmäßigen Römerlager Aliso einfach das schöne Alte Rathaus von Haltern, lässt Kinder einen Alemannen Helm finden und lässt in der Flusslandschaft auf den zweiten Blick einen Feldzug erkennen.

Margit Bilke hat eine großartige Vision von Colonia Agrippina der Gegenwart, vergleicht die Energie von Wasser und Wind und ruft einige Helden auf den Plan , unter anderen Herrmann den Cherusker. Das historische Gedächtnis paart sich mit Vorstellungskraft und Phantasie. Visionen von Vergangenheit und Zukunft werden individuell erarbeitet. Die Motive von Ulrike Dombrowski bewegen sich vielfältig vom Klassischen Altertum zum modernen Porträt des jungen Tiberius und dem Wunsch: Bergauf, Europa!

Ulla Höpken huldigt dem Gott Janus, dessen Kopf sowohl in die Vergangenheit wie die Zukunft blicken kann.

Anmerkung zur Ausstellung : Ulla Höpken
Musikalische Begleitung: Markus Schönert (Gitarre und Gesang)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Das Hospiz-Team