Impressionen zum Welthospiztag

Am Sonntag, dem 15.10.2017, fand bei strahlendem Sonnenschein der Welthospiztag statt. Es war eine gut besuchte Veranstaltung, die die Arbeit unseres Hauses im stationären Bereich, in der Ambulanten Palliative-Care Pflege HOSPIZ DAHEIM und im Palliativberatungsdienst AHPB vorstellte, getreu dem Motto „Am Ende zählt der Mensch. Niemand will einsam leben. Warum sollten wir dann so sterben?“

Außerdem wurde uns an diesem Tag der Stifterpreis des Engels der Kulturen überreicht im Beisein der Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich, dem Vetreter der Christen, Pfarrer Hans Overkämping, der Juden, Herrn Izaak Tourgman und der Muslime, Herrn Nedzed Becic. Herr Dr. Kornau führte durch den Festakt. Die Vertreter der drei Monotheistischen Religionen, zusammen mit den Künstlern, boten in ihrem harmonischn Miteinander ein Beispiel für Spiritualität und Toleranz.

So soll es auch im Hospiz zum hl. Franziskus im Alltag gelebt werden, im eigenen Glauben zuhause und weltoffen für die anderen.

Die Steele mit dem Stiftungspreis dem Engel der Kulturen wird ihren Platz im Raum der Stille finden, Unterstützer in dieser Sache ist der Förderverein VIELFALT aus Herne.

Ruhr Matrix 2016/17 W1 „Mut und Besonnenheit – Vom Umgang mit Abschied“

Common Purpose Wahltag „Mut und Besonnenheit – Vom Umgang mit Abschied“ im Rahmen des Führungskräfte Programm Matrix:

Mut und Besonnenheit sind zwei Seiten einer Medaille, die ganz besonders zum Tragen kommen, wenn wir uns unangenehmen Wahrheiten stellen müssen. Führen bedeutet hier – wo Menschen wenig Motivation haben, uns zu folgen – immer wieder mutig den besagten Schritt nach vorne zu wagen. Mut will wie ein Muskel trainiert werden und kann nur durch vielfältige Erfahrungen, Erfolge als auch Misserfolge, gestärkt werden. Während die Besonnenheit uns wieder in die Balance bringt, um Übermut in Schranken zu weisen.

Eine besondere Herausforderung sind für Führungskräfte in diesem Zusammenhang Abschiedssituationen.

Abschiede im beruflichen Umfeld …

… können von einer Führungskraft geplant sein, wie bei Änderungen im Unternehmen und den damit verbundenen Abschieden von Mitarbeitern oder diese auch plötzlich treffen, wie die eigene Kündigung, Versetzung oder der Verlust von Mitarbeitern. Der Umgang mit diesen Situationen erfordert sowohl Mut, als auch Besonnenheit.

Woher kommt der Mut, unangenehme Entscheidungen wie die Schließung von Abteilungen und die Trennung von Mitarbeitern zu treffen und die Besonnenheit, diese zu kommunizieren oder mit unangenehmen Neuigkeiten wie der eigenen Kündigung oder vielleicht Todesfällen im eigenen Team umzugehen? Wo bleibt die Besonnenheit, wenn Zahlen eine Rolle spielen? Wo bleibt der Mut, wenn man betroffen ist?

Zielfragen des Tages:

  • Was brauchen wir, um Mut für Neues im gesellschaftlichen, aber auch im beruflichen Umfeld zuzulassen?
  • Wie gelingt es, in unserem eigenen Berufsumfeld, eine Atmosphäre des Miteinander zu schaffen?
  • Wo braucht es mehr Mut, wo mehr Besonnenheit?

Auch Frau Sonntag (Hospizleitung), Frau Iris Thenhausen (PDL des Ambulanten Pall-Care-Dienstes) sowie Wolfgang Pantförder (Vorstandsmitglied der  Franziskus-Hospiz-Stiftung) wussten mit ihren Ausführungen das Interesse der Teilnehmer zu wecken.

> Webtransfer Links zum Herunterladen
> Fotogalerie auf flickr.com ansehen

Hospiz-Netzwerk Recklinghausen – Auf einen Blick

  1. Hospiz zum hl. Franziskus e.V.
    (VR 1457 AG Recklinghausen)
    Er ist der Trägerverein des Hospizes und bleibt Mehrheitsgesellschafter der gGmbH (vgl.4). Mit ihm fing im Umfeld des Elisabeth Krankenhauses und durch das Kuratorium der Elisabeth-Krankenhaus-GmbH 1986 alles an.
  2. Hospiz -Förderverein Recklinghausen e.V. – von 2004
    (VR 2370 AG Recklinghausen)
    Unterstützt das Hospiz durch Mitgliederbeiträge und Spenden.
  3. Franziskus-Hospiz-Stiftung – von 2005
    (Stift.Reg. NRW 15.2.1-F18)
    Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens wird besonders die Hospizarbeit langfristig gesichert.
  4. Hospiz z. hl. Franziskus gemeinnützige GmbH – von 2011
    mit einem Stammkapital von 250.000 €
    (Gründer und Gesellschafter ist der Trägerverein / vergl. 1)
    (HRB 6578 AG Recklinghausen ) – GF Norbert Homann
    Baut und unterhält das neue Hospizgebäude und wird demnächst die Trägerschaft übernehmen.

Ständiger und bleibender Mehrheitsgesellschafter ist der e.V. ( wie oben 1);

Mitgesellschafter z.Zt.:

  • Caritasverband Recklinghausen mit 5.000 €
  • Diakonisches Werk Recklinghausen mit 5.000 €
  • Franziskus-Hospiz-Stiftung (o. Ziff.3) mit 25.000 €

Stand: Februar 2014