Hospiz macht Schule – 2016

Auch in diesem Jahr haben wir in einer Grundschule in Recklinghausen Süd unter der Überschrift „Hospiz macht Schule“ mit einigen extra ausgebildeten Ehrenamtlichen eine Projektwoche zum Thema „Tod und Sterben“ durchgeführt, um den SchülerInnen das Thema auf kindgerechte Weise näher zu bringen. Es wurde mit viel Freude erzählt, gemalt, gebastelt, gesungen und gepflanzt.

„Hospiz macht Schule“ startet in die zweite Runde

Projekt Hospiz macht SchuleNach der gelungenen Premiere geht das Projekt „Hospiz macht Schule“ in die zweite Runde, erneut an der Grundschule Im Reitwinkel. Start soll im Herbst sein. Überrascht ist das Hospiz-Team aber, dass das Interesse der anderen Schulen gleich null ist. „Tod und Sterben sind leider immer noch negativ belegt. Damit möchten sich viele Lehrer offensichtlich nicht befassen“, vermutet Marianne Michel. Trotzdem wollen die Expertinnen ihr Projekt zweimal im Jahr anbieten. Darum haben auch weitere Ehrenamtliche die spezielle Schulung besucht. Sie alle warten auf ihren Einsatz.

INFO

Das Projekt „Hospiz macht Schule“ wurde vor 11 Jahren in Düren entwickelt und wird mittlerweile in vielen Städten praktiziert. Fünf geschulte Ehrenamtliche gehen fünf Tage in eine Klasse. Die Projektwoche hat an jedem Tag einen neuen Schwerpunkt.

Wer mitmachen möchte, kann sich bei Marianne Michel informieren,
Tel. 02361 6093 16, mittwochs von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, oder per E-Mail:
marianne.michel@franziskus-hospiz.de

Zeit verschenken in den schwierigsten Stunden des Lebens

Neuer Kurs 2015Zeit verschenken in den schwierigsten Stunden des Lebens / Neue Ehrenamtliche starten im Hospiz.

Am Samstag, dem 30.01.2016, ging ein Kurs Ehrenamt zuende. 18 Teilnehmer  aus den verschiedendsten Berufen sind unter der Leitung von Gudrun Wilde-Weickert, Koordinatorin Ehrenamt des Hospizes, theoretisch vorbereitet worden auf ihren Einsatz im Hospiz bzw. in der ambulanter Hospizbegleitung. Obwohl der Wunsch groß ist, Sterbende zu belgeiten ist es doch kein leichter Schritt. Aber, so Frau Wilde-Weickert, wir lassen niemanden bei seiner Aufgabe  allein.

Die Freiwilligen werden sich in der Praxis im Hospiz Tag und Nacht abwechseln, um das Personal zu entlasten. Natürlich geht es dabei nicht um Pflege, sondern um Gesellschaft. Die Ehrenamtlichen sind wichtige Begleiter, eine Stütze und ein Ruhepol in einem wichtigen Lebensabschnitt. Folglich stand Kommunikation und psychossoziale Begleitung während der Ausbildung ganz oben auf dem Stundenplan, ebenso die große Kunst des Zuhörens.

Aber es gibt noch viele andere Dinge für die „Neuen“ zu tun, sei es im EDV-Bereich, bei der Spenden-Akquise, im Secondhandladen des Hauses, an der Pforte oder in den Trauergruppen und beim Schulprojekt,

Und nun tragen die 18 Neuen stolz ihr Namensschild mit dem grünen Rand.