Lokale Agenda 21 besucht Hospiz

Auf Initiative von Herrn Smarsly, Forumssprecher der Lokalen Agenda 21 in Recklinghausen, und eingeladen über die VHS, fand sich am Samstag eine Gruppe von 14 höchst interessierten Besuchern zur einer Führung in unserem Hospiz ein.

Sie alle hatten Fragen rund um das Leben und Sterben mitgebracht und zum Angebot der ambulanten und stationären Hospizarbeit. Ein guter Weg, das Thema Tod wieder Bestandteil des Lebens werden zu lassen.

Blasenesche für das Hospiz

Foto: Schumann Blasenesche für das Hospiz.

Foto: Schumann Blasenesche für das Hospiz.

Lokale Agenda 21 verpflanzt ihren 40. Baum

Das Fachforum „Nachhaltige Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21“ setzt sich seit langem für mehr Grün in Recklinghausen ein. Und die engagierten Mitglieder gehen mit gutem Beispiel voran. Sichtbares Zeichen ihres Engagemts ist die Anpflanzung von Bäumen und Grüngehölzen an ausgewählten Standorten.

Diesmal wurde das kürzlich neu errichtete Hospiz zum heiligen Franziskus an der Feldstraße mit einer Blasenesche bedacht, die im Innenhof der Pflegeeinrichung Schwerstkranker nach gelben Blüten und mit rot sprießenden, gefederten Blättern für einen kräftigen Farbtupfer sorgen soll. Letzte Hand an der vor wenigen Tagen vollzogenen Pflanzaktion legten gemeinsam Ewald Zmarsly, Günther Eschrich sowie Uli Spoden mit Schüppe und Gießkanne an. Für das Hospiz bedankte sich Marianne Michel.

Es handelt sich um die 40. Baumpflanzung der Agenda, begonnen hat alles 2005, wo die Agenda erstmalig im Park des Prosper-Hospitals mehrere Bäume als Ausgleich für dort weggefallene Anpflanzungen auf der Streuobstwiese bereitstellte.

Zuletzt erinnerte das Fachforum an den katholischen Dorfseelsorger Korbinian Aigner, der während seiner Haft im Konzentrationslager Dachau die später nach ihm benannte Apfelsorte züchtete. Ein entsprechender Baum wurde nahe des „Hains der Menschenrechte“ gepflanzt.(nn)

Quelle: Recklinghäuser Zeitung am 27.03.2014