Herr Weihbischof Dr. Dieter Geerlings verleiht Norbert Homann die Paulusplakette

Dipl. Betriebswirt Norbert Homann

Geschäftsführer u. Schatzmeister:
Dipl. Betriebswirt Norbert Homann

Am 04.12.2017  verlieh Weihbischof Dr. Dieter Geerlings  nach dem Gottesdienst in der Kapelle Hl. Kreuz die Paulusplakette, die höchste Auszeichnung, die das Bistum vergeben kann, an unseren Geschäftsführer im Ehrenamt, Norbert Homann.

Herr Homann selbst betrachtet nicht nur sich persönlich als Empfänger dieser Auszeichnung, es ist in seinem Sinne, dass damit vor allem die Hospizarbeit gewürdigt wird.

Nach mehr als 30 Jahren ist die Hospizidee nicht nur unterstützenswertes Ziel für die Kirche, sondern selbstverständlicher Teil unserer Arbeit.

Dankbar für seine immerwährende Schaffenskraft und seine Motivation das Hospizteam und alle Wegbegleiter

Und hier noch einige Fotos von der Verleihung der Paulusplakette.

Deutsche Hospizerfahrung in Bolivien gewünscht

Bianca Kalz und Norbert Homann vom Hospiz sind über den SES (Senior Expert Service) zurzeit in Bolivien, um ihre Erfahrungen in Sachen Hospiz- und Palliativversorgung weiterzugeben.

Arco IrisDas Krankenhaus „Arco Iris“ in La Paz unter der Leitung von Dr. Ramiro Narvaez und dem Präsidenten der Stiftung „Arco Iris“, Pfarrer Josef Neuenhofer, möchte in der Stadt eine erste Hospiz- und Palliativversorgung beginnen. Das Arco-Iris-Hospital gehört mittlerweile zu den zwei besten Krankenhäusern im Lande.

Aufgabe der beiden „Hospizler“ ist es, die Umsetzung der ersten Schritte einer Hospizversorgung mit ihren Erfahrungen und der Zusammenarbeit des Hospizes zum hl. Franziskus zu begleiten. Viele Gespräche zur Analyse der Ist-Situation führten die beiden Experten zur Erkenntnis, dass es bisher keine Ansätze für eine Hospiz-und Palliativversorgung im Land gibt, aber ein Bedarf dafür vorhanden ist. Die meisten Menschen sterben zu Hause innerhalb ihrer Familiensysteme. Diese sind im Vergleich zu Deutschland noch sehr groß, verkleinern sich aber zukünftig. Die Versorgung und Begleitung der Sterbenden und deren Angehörigen zu Hause wäre das erste Ziel. Zudem gibt es keine gesetzliche Krankenversicherung im Land. Grundsätzlich muss jede Behandlungsleistung bezahlt werden.

So wäre einer der ersten Schritte, die Gründung eines Vereins zur Hospiz- und Palliativversorgung. Der Vorstand und die Mitglieder dieses Vereins werden die Entwicklung initiieren und begleiten, in Kooperation mit dem Franziskushospiz in Recklinghausen.

Frau Kalz und Herr Homann erarbeiten ein Konzept wie eine Vereinsgründung gelingen kann. Dazu gehört auch die Erstellung eines Flyers der das Interesse wecken soll, sich für diese Entwicklung einzusetzen und die Bereitschaft einen monetären Beitrag (zum Bsp. 100 Bolivianos = 13 €) zu leisten. Des Weiteren ist geplant ein Konzept für die Werbung und Schulung von Ehrenamtlichen Hospizbegleitern, sowie die Weiterbildung von Gesundheits- und KrankenpflegerInnen bereit zu erstellen. Soweit der Plan. Es bleibt spannend inwieweit die Vorschläge dann wirklich umgesetzt werden.

Hospiz-Netzwerk Recklinghausen – Auf einen Blick

  1. Hospiz zum hl. Franziskus e.V.
    (VR 1457 AG Recklinghausen)
    Er ist der Trägerverein des Hospizes und bleibt Mehrheitsgesellschafter der gGmbH (vgl.4). Mit ihm fing im Umfeld des Elisabeth Krankenhauses und durch das Kuratorium der Elisabeth-Krankenhaus-GmbH 1986 alles an.
  2. Hospiz -Förderverein Recklinghausen e.V. – von 2004
    (VR 2370 AG Recklinghausen)
    Unterstützt das Hospiz durch Mitgliederbeiträge und Spenden.
  3. Franziskus-Hospiz-Stiftung – von 2005
    (Stift.Reg. NRW 15.2.1-F18)
    Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens wird besonders die Hospizarbeit langfristig gesichert.
  4. Hospiz z. hl. Franziskus gemeinnützige GmbH – von 2011
    mit einem Stammkapital von 250.000 €
    (Gründer und Gesellschafter ist der Trägerverein / vergl. 1)
    (HRB 6578 AG Recklinghausen ) – GF Norbert Homann
    Baut und unterhält das neue Hospizgebäude und wird demnächst die Trägerschaft übernehmen.

Ständiger und bleibender Mehrheitsgesellschafter ist der e.V. ( wie oben 1);

Mitgesellschafter z.Zt.:

  • Caritasverband Recklinghausen mit 5.000 €
  • Diakonisches Werk Recklinghausen mit 5.000 €
  • Franziskus-Hospiz-Stiftung (o. Ziff.3) mit 25.000 €

Stand: Februar 2014