Seminar der Ehrenamtlichen im Kloster Vinnenberg

Seminar im Kloster Vinnenberg zum Thema Trost

 

In diesem Jahr fand das Fortbildungsangebot für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Hospizdienstes in einem besonderen Rahmen statt. Für 3 Tage fuhren wir ins schön gelegene Kloster Vinnenberg. Ruhe und Abgeschiedenheit (kein Handyempfang), vereint mit schlichter Schönheit, prägten die Stimmung.

Wenn mich  nach dem Semester zu Hause jemand fragte.“Was habt ihr denn gelernt ?“, dann kann ich darauf eigentlich keine Antwort geben. Gelernt, in dem Sinne, dass ich jetzt einige schlaue Sätze sagen könnte, haben wir eigentlich nicht.

Vielleicht könnte ich sagen, dass Trost etwas mit Beziehung zu tun hat. Dass ich Trost nicht absichtsvoll im Anderen erzeugen kann, sondern dass sich Trost ereignet. Manchmal auch ohne Absicht. Quasi als Geschenk. Auch als Gottesgeschenk.

Trost hat etwas mit der Öffnung des Herzens zu tun: Des Herzens des vermeintlichen „Trösters“ und des Herzens des „Trostsuchenden“. Von Herzensöffnung oder von Barmherzigkeit lässt sich gut reden. Ich kann dazu bereit sein, aber ich kann es nicht erzeugen.

So sind wir alle Bedürftige: Als Tröster und als Trostempfänger.

Gudrun Wilde-Weickert / Koordinatorin Ehrenamt

REIN UND RAUS!

VinnenbergIRein und Raus!

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus dem Hospizdienst bewegen sich meistens: rein!

Rein in das Engagement, rein ins Hospiz, rein in den Kontakt mit Sterbenden……Das ist nicht immer leicht.

Deshalb mußten jetzt einige mal dringend: raus!

Raus aus dem Alltag! 10 Ehrenamtliche waren für 2 1/2 Tage im Kloster Vinnenberg zu einem Seminar zum Thema „Trost“.

Es wurd miteinander geredet, zugehört, gesungen, gemalt und auch viel gelacht. Eines ist klar geworden: Man kann nur in eine tröstende Begegnung gehen, wenn man selbst Trost in seinem Leben erfahren hat. Trost ist ein Geschehen, ein Ereignis. Und mehr als nur ein schnelles Wort.