Homann übergibt Geschäftsführung

In der Ausgabe vom 15.10.2018 berichtet die Recklinghäuser Zeitung / Herr Schumann

dass Herr Homann, Mitbegründer des Hospizes zum hl. Franziskus, einen Nachfolger gefunden hat.

Herr Dr. Michael-Stephan Kornau übernimmt von Norbert Homann, ehrenamtlicher Geschäftsführer im Hospiz. Der fast 75-jährige Halterner zieht sich zum Jahresende aus der vorderesten Linie zurück und wird nur noch im Hintergrund seine Erfahrungen einbringen.

Homann, der 1977 als Verwaltungsdiektor und bis 2006 in der Funktion des Geschäftsführers im Elisabeth Krankenhaus tätig gewesen ist, gehörte vor mehr als 30 Jahren mit Seelsorger Hans Overkämöing und der Ordensschwester Reginalda zu den Initiatioren der Errichtung des Hospizes. Seit Eröffnung der deutschlandweiten Einrichtung dieser Art für die Pflege unheilbar Erkrankter mit nur noch begrenter Lebenserwartung.Seit 1987 übt Homann das Amt des Gefähftsfühers auf ehrenamtlicher Basis aus.

Seinem Nachfolger, Dr. Michael-Stephan Kornau, ist diese Aufgab bestens bekannt. Der 53-jährige fungierte schon als Co-Geschäftsführer an Homann Seite. Der Recklinghäuser promovierte an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt mit dem Thema:“Was kostet das Sterben – Zur Zukunft der Finanzierung stationärer Hospize“.

Kornau nimmt inzwischen Lehraufträge wahr, tat sich als Buchautor hervor und gehört ebenfall dem Kuratorium des heimischen Caritasverbandes an. Darüber hinaus ist er seit 5 Jahren in der Propsteigemeinde Sankt Peter als Diakon bekannt. Er arbeitet als Bankkaufmann bei der Sparkasse Vest.

Wie zudem noch in Erfahrung gebracht werden konnte, erwägt der Hospizverein neben seinem 2014 anstelle des ursprünglichen Domiziels fertiggestellten modernen Neubau ,an der Feldstr. Wohnungen zu errichten. Diese sind für körperlich in ihrer Mobilität eingeschränkte Mitmenschen gedacht, bei denen noch Chancen zur Erhaltung oder gar Wiederherstellung ihrer vollständigen Autonomie bestehen. Das hierfür in Betracht gezogene Grundstück soll 30 bis 40 Wohneinheiten in der Größenordnung zwischen 40 und 50 Quadratmetern aufnehmen.

 

Am Sonntag erhielt Pfarrer Overkämping, einer der Mitbegründer unseres Hospizes,das Bundesverdienstkreuz am Band

Wir gratulieren ganz herzlich: Bundesverdienstkreuz für Pfr. Hans Overkämping, Mitbegründer unseres Hospizes und Pionier der Hospizbewegung in Deutschland

Am Montag erhielt einer der Gründerväter unseres Hospizes das Bundesverdienstkreuz am Bande aus den Händen des Landrats, Herrn Cay Süberkrüb. 1940 in Rhede (Kreis Borken) geboren, absolvierte er als junger Mann zunächst eine Lehre als Weber und Spinner, bis er das Abitur nachholte und Theologie studierte. Als Krankenhausseelsorger begegnete er Sterben und Tod und es wurde sein primäres Anliegen, den sterbenden Menschen zu ermöglichen, in Würde gehen zu können ohne Schmerzen und Angst. So wurde er 1986 Mitbegründer des ersten Hospizes in Deutschland, zu einer Zeit, als es noch keine gesellschaftliche Anerkennung oder finanzielle Unterstützung für diese Arbeit gab.
Seinem Einsatz für Menschen in Notsituationen ist der sympathische 78-Jährige immer treu geblieben, so wirkt er auch jetzt noch als Seelsorger in unserem Hospiz. Sein jahrzehntelanges Engagement wurde nun mit dieser Auszeichnung gewürdigt.
Auf dem Bild von links: der Bürgermeister von Datteln, Pfr. Overkämping, seine Haushälterin, Frau Wiedenhaus, und der Landrat, Cay Süberkrüb

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